Markus Orths

Markus Orths

Foto: privat

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Ich verlasse mit meiner Frau und den drei Kindern das Haus. Wir treten auf die Straße. Ohne alles. Ohne Nahrung, kaum etwas zu trinken, weder Schlafsack noch Wäsche noch sonst irgendwas. Und wir haben keine Ahnung, wohin. Und ob wir dort, wo wir ankommen, überhaupt jemanden finden, der uns helfen wird. Es gibt kein Auto mehr, weder Fahrräder noch Kinderwagen noch Buggy. Wie verzweifelt müssen wir sein, um das zu tun? So verzweifelt, dass wir es uns gar nicht mehr vorstellen können in unserem Wohlstandsland. Doch genauso verzweifelt sind gerade Hunderttausende von Flüchtlingen. Und angesichts dieser Verzweiflung bleibt uns jetzt nur eines zu tun: den Menschen helfen. Egal, wie. Und jeder mit dem, was er kann.
— Markus Orths
Jeannette Hagen

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Katja Rose

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