Maria Knissel

Maria Knissel

Foto: Die Hoffotografen GmbH Berlin

Foto: Die Hoffotografen GmbH Berlin

Eine der wichtigsten Lektüren meiner Jugendzeit waren die Romane „Jauche und Levkojen“, „Nirgendwo ist Poenichen“ und „Die Quindts“ von Christine Brückner. Die Geschichte der Maximiliane von Quindt, die mit ihren Kindern vor der anrückenden Sowjetarmee aus Ostpreußen nach Westdeutschland flieht, hat sich tief in mein Gedächtnis eingeprägt: die Angst, der Kampf ums nackte Überleben, das Ankommen in der Fremde, das Gefühl, nicht willkommen zu sein, die tiefen Auswirkungen all dessen bis weit in das Erwachsenenleben der Kinder hinein.
Unser Leben, unsere Gesellschaft wird sich verändern, natürlich! Veränderung nichts perse Schlechtes, sondern bedeutet zunächst einmal Entwicklung, das Gegenteil von Stagnation. Ob diese Entwicklung eine gute oder schlechte wird, liegt – auch – in unseren Händen. Daran, ob wir es schaffen, ein menschliches und konstruktives Miteinander zu gestalten und die vielen Leute, die ums nackte Überleben gekämpft haben und bei uns in der Fremde angekommen sind, nicht als Probleme, sondern als Chancen zu begreifen. Willkommen!
— Maria Knissel
Helene Henke

Helene Henke

Ida Ding - Rebecca Abe - Stephanie Fey

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