Liv Winterberg

Liv Winterberg

Foto: Elan Fleisher

Foto: Elan Fleisher

Es ist für mich mehr als nachvollziehbar, dass man die eigene Familie und sich selbst vor den brutalen Exzessen eines Krieges schützen will, und flieht, in der Hoffnung, wieder ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Für uns, die wir in diesem Sehnsuchtsort auf eine friedliche Zukunft leben, ist es unerlässlich, sich in dieser historisch außergewöhnlichen Situation zu engagieren, denn der Zustrom von Menschen aus aller Herren Länder wird Deutschland noch auf die kommenden Jahre hinaus beschäftigen. Mit unserem Handeln stellen wir die Weichen mit, wie ein künftiges gemeinsames Miteinander aussehen kann. Die Antwort auf die Frage: „Was würde ich mir wünschen, wenn ich durch Krieg gezwungen wäre, mein Land zu verlassen, um meine Familie zu retten?“, ist dabei der Maßstab, den ich an mein Handeln lege.
— Liv Winterberg
Andreas Götz

Andreas Götz

Marion Tauschwitz

Marion Tauschwitz