Holger Karsten Schmidt

Holger Karsten Schmidt

Foto: Ira Zehender

Foto: Ira Zehender

Das Großartige an den Menschenrechten ist, dass sie für alle Menschen gelten. Sie gelten ebenso für eine Fünfjährige aus Brasilien wie für einen Manager aus Dubai, für Familienväter und Singlefrauen, für Moslems und Atheisten, für Asiaten und Indianer, für Straftäter und Unbescholtene, für Greise und Säuglinge, für Gesunde und Kranke – soll ich noch mehr aufzählen? Sie gelten für uns alle. Sie sind der erste und letzte Wall vor Barbarei und Willkür. Aber das Menschenrecht ist auch eine Menschenpflicht. Wenn wir die Rechte für uns in Anspruch nehmen, gehen wir gleichzeitig die Verpflichtung ein, sie auch allen anderen Menschen zuzubilligen.Verwehren wir den Flüchtlingen den Anspruch auf ihre Menschenrechte, verwirken wir diesen Anspruch damit gleichzeitig für uns selbst.
— Holger Karsten Schmidt
Rita König

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Tom Finn

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